28.09.2026

Zwei Wochen ohne Kabel. Was Tester über Viro Wireless und Viro Infra Wireless sagen

Leżąca kobieta w słuchawkach ENDORFY Viro Infra Wireless Alt Gray
„ENDORFY beeindruckt mich schon seit einigen Jahren immer wieder.“
— Peter Donnell, eTeknix

Die neuen Viro-Headsets sind seit zwei Wochen bei uns und wurden bereits von mehreren Redaktionen in Polen und im Ausland getestet. Das Ergebnis? 9,5/10 Punkte von Kacper Senderak bei ITHardware, Recommended von Club386, Editor’s Choice von eTeknix, Producto Recomendado von Geeknetic sowie der Excellent Award und der Great Value Award von TechnologyInsider. Die Auszeichnungen machen sich auf einer Grafik gut. Nach der Lektüre der Tests ist aber viel interessanter, wofür sie genau vergeben wurden.

Ein starker Start in den ersten Tests

ITHardware bezeichnete die kabellosen Kopfhörer Viro Wireless als „absolute Bombe der polnischen Marke“ und vergab 9,5/10 Punkte. Im Fazit lobte die Redaktion Verarbeitung, Akkulaufzeit, Mikrofon und das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt.

Samuel Willetts von Club386 verlieh wiederum die Auszeichnung Recommended und betonte, dass er zum ersten Mal ein ENDORFY-Headset getestet hatte. Viro Wireless waren für ihn eine „angenehme Überraschung“. Zu den Pluspunkten zählte er unter anderem die Verarbeitung und das Mikrofon.

Dazu kamen Editor’s Choice von eTeknix, Producto Recomendado von Geeknetic und der Excellent Award von TechnologyInsider. Antonio Delgado von Geeknetic schätzte bei Viro Wireless besonders die hervorragende Akkulaufzeit und die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Stereo-Klangqualität nannte er als große Stärken.

Das Headset ENDORFY Viro Wireless mit Auszeichnungen von ITHardware, Geeknetic, eTeknix und TechnologyInsider

Viro Infra Wireless erhielten den Great Value Award. Die Auszeichnung fasst zusammen, was auch andere Redaktionen feststellten: Die Headsets bieten viel Qualität und Ausstattung für ihren Preis. In Polen bewertete ITHardware Viro Infra Wireless mit 8/10 Punkten. In diesem Test standen besonders der Komfort und das geringe Gewicht im Vordergrund.

Schon jetzt wird deutlich, dass die beiden Modelle aus unterschiedlichen Gründen punkten.

Ein Akku, den du nicht ständig im Blick behalten musst

Die Laufzeit von Viro Wireless fiel von Anfang an auf. PurePC prüfte sie in der Praxis mit einer 2,4-GHz-Verbindung und halber Lautstärke.

Tomasz Duda, der das Headset testete, bewertete die Akkulaufzeit sehr positiv. Er betonte außerdem, dass bei ruhigerem Hören mehr als 100 Stunden im 2,4-GHz-Modus durchaus realistisch sind. Geeknetic ergänzte einen eigenen Test: Nach sechs Tagen mit Viro Wireless, jeweils etwa drei Stunden täglich im 2,4-GHz-Modus, war der Akkustand nur um 15 % gesunken. Ein dreistündiger Bluetooth-Test verbrauchte lediglich 1 %.

Der Tester von Club386 ging weniger labororientiert vor. Nach rund 60 Stunden Nutzung von Viro Wireless, überwiegend im 2,4-GHz-Modus, zeigte die Anzeige laut seinem Bericht immer noch mehr als die Hälfte der Akkuladung.

Die Angabe „bis zu 240 Stunden über Bluetooth“ klingt beeindruckend. Erst die Tests zeigen jedoch, was das im Alltag bedeutet. Viro Wireless lassen sich einfach nicht so schnell leer hören.

Kabellos, ohne dass die Bedienung kompliziert wird

Auch die Nutzung eines Headsets mit verschiedenen Geräten war in den Tests immer wieder ein Thema. Wir werden hier keine Tabelle mit Verbindungsarten abschreiben. Wichtiger ist, ob sich das Ganze abseits der reinen technischen Daten bequem nutzen lässt.

ITHardware prüfte die gleichzeitige Verbindung eines Computers über 2,4 GHz und eines Telefons über Bluetooth. So kannst du am PC spielen und bei Bedarf einen Anruf auf deinem Smartphone annehmen, ohne das Headset zu wechseln. Club386 nutzte im Test sowohl 2,4 GHz als auch Bluetooth und meldete keine Probleme mit der Verbindungsstabilität.

Damit kann dich ein Headset den ganzen Tag begleiten – beim Spielen, Arbeiten und Telefonieren –, ohne dass du es ständig auf den Schreibtisch legen musst.

Manchen gefiel der Klang sofort, andere griffen zum EQ

Hier kommen die Tests nicht zu einem einhelligen Urteil.

Kacper Senderak von ITHardware gefiel die werkseitige Abstimmung von Viro Wireless. Er beschrieb sie als warm und unterhaltsam, mit deutlichem Bass. Club386 nahm sie ähnlich wahr und hob die leicht betonten Tiefen sowie den angenehmen Klangcharakter beim Spielen und Musikhören hervor.

Eine Frau hält den Kopfhörer ENDORFY Viro Infra Wireless Onyx White vor sich

PurePC sah das anders. In der Werkseinstellung klang das Headset für den Autor zu dunkel und zu basslastig. Die Software Viro Studio änderte das jedoch. Nach einer EQ-Anpassung fiel seine Bewertung des Klangs deutlich besser aus, und die Möglichkeit zur Feinabstimmung landete schließlich auf der Liste der Vorteile.

„Der Effekt ist so deutlich und positiv, dass man kaum glauben kann, dass es noch dasselbe Headset ist.“
— Tomasz Duda, PurePC

Diese unterschiedlichen Eindrücke sind durchaus hilfreich. Sie zeigen, dass die werkseitige Abstimmung den Geschmack einer Person treffen kann, während eine andere sie lieber anpasst. Bei Viro Wireless lässt sich der Klangcharakter ziemlich stark verändern. Du musst also nicht dauerhaft bei einer Einstellung bleiben, die mehr oder weniger zu deinen Vorlieben passt.

Gut hören und gut gehört werden

Zwischen technischen Angaben zu Akku, Treibern und Verbindungsmodi geht das Mikrofon leicht unter. In den Tests zu Viro Wireless kam es jedoch regelmäßig zur Sprache.

ITHardware bewertete die natürliche Stimmwiedergabe und die Reduzierung von Umgebungsgeräuschen positiv. PurePC hielt die Aufnahmequalität ebenfalls für gut und lobte den Nutzen von ENC. Der Autor empfahl, diese Funktion dauerhaft eingeschaltet zu lassen. Der Tester von Club386 setzte das Mikrofon direkt auf seine Liste der größten Stärken des Headsets.

Hier sind sich die ersten Tests besonders einig. Bei der Bewertung des Kopfhörerklangs gingen die Meinungen auseinander, das Mikrofon erhielt dagegen durchweg gute Rückmeldungen.

Viro Infra Wireless finden ihren eigenen Platz

Beim teureren Modell rücken Akkulaufzeit und Zusatzfunktionen leicht in den Mittelpunkt. Die Tester beurteilten Viro Infra Wireless jedoch nach etwas anderen Kriterien. Damit sprechen sie eine etwas andere Zielgruppe an als das „Flaggschiff“ Viro Wireless.

Im Test des Infra-Modells achtete Kacper Senderak besonders auf das geringe Gewicht von 280 g und den Komfort bei längerer Nutzung. Die Stoff-Ohrpolster und die leichtere Konstruktion spielten in seiner Bewertung eine deutlich größere Rolle als umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten.

TechnologyInsider kam mit Blick auf den Preis zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Infra-Version erhielt den Great Value Award dafür, was sie als Gesamtpaket für 249 zł bietet. Auch eTeknix hob das geringe Gewicht und die flexible Nutzung des Headsets mit verschiedenen Geräten hervor.

„Viro Infra Wireless ist ein außergewöhnlich komplettes Headset zu einem sehr guten Preis.“
— Frank Everaardt, TechnologyInsider

In diesen Tests wirken Viro Infra Wireless daher nicht wie ein „abgespeckter großer Bruder“. Sie sind leichter, einfacher und günstiger. Ihre größten Stärken spürst du (im wahrsten Sinne des Wortes!) sofort, wenn du sie aufsetzt.

Viel Lob, aber auch ein paar kleinere Anmerkungen

Club386 wies auf den recht hohen Anpressdruck von Viro Wireless hin, der sich besonders mit Brille bemerkbar macht. Der Autor stellte außerdem fest, dass der USB-Empfänger bei manchen Geräten einen benachbarten Anschluss verdecken kann. Frank Everaardt von TechnologyInsider merkte Ähnliches zum Dongle an.

Ein Mann trägt den Kopfhörer ENDORFY Viro Wireless im Profil vor warm beleuchtetem Hintergrund

Bei Viro Infra Wireless nannte ITHardware unter anderem die Lautstärkeregelung und die kürzere Akkulaufzeit bei einer 2,4-GHz-Verbindung.

Keine dieser Anmerkungen änderte die positiven Gesamturteile über beide Headsets. Sie zeigen aber, wo die Tester konkrete Kompromisse sahen und worauf du bei der Modellwahl achten solltest.

Nach zwei Wochen sind die Unterschiede schon deutlich

Nach den ersten Tests lassen sich die Unterschiede zwischen den beiden kabellosen Viro-Headsets viel leichter erkennen als anhand der technischen Daten allein.

ENDORFY Viro Wireless wurden am häufigsten für die sehr lange Akkulaufzeit, die vielen Möglichkeiten und das Mikrofon gelobt. Die Tester schätzten auch die Verarbeitung. Einige waren schlicht überrascht, wie viel das Headset für seinen Preis bietet.

„Es gibt nur wenige Dinge, die ich an Viro Wireless verbessern möchte.“
— Samuel Willetts, Club386

ENDORFY Viro Infra Wireless blieben auf andere Weise in Erinnerung. Hier stechen das geringe Gewicht, der Komfort und die sinnvoll zusammengestellte Ausstattung zum niedrigeren Preis stärker hervor.

Fünf Auszeichnungen und hohe Bewertungen sind ein sehr guter Anfang. Wenn du ein Headset auswählst, ist aber etwas anderes hilfreicher: mehrere unabhängige Tests, die bereits recht klar zeigen, für wen welches Modell am besten passt.

Entdecke Viro Wireless und Viro Infra Wireless (erhältlich in drei Farbvarianten) und wähle das Headset, das besser zu deinen Bedürfnissen passt.

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